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Wissenschaftlich interessierte Mitstreiter*innen gesucht

13/01/2014

Weil immer wieder über Menschenhandel gesprochen wird, weil kaum jemand weiß, welche komplexen Problematiken und Ursachengeflechte dahinterstecken, möchte diese Seite weiterhin und in höherem Maße zu einer wissenschaftlich informierten Auseinandersetzung mit diesem Thema beitragen.

Um dies leisten zu können, ist die Unterstützung von ehrenamtlichen Menschen nötig, die sich gerne den einen oder anderen Bericht genauer anschauen und die zentralen Ergebnisse in einen kurzen Text zusammenfassen oder, sofern erlaubt, aus anderen Sprachen übersetzen. Ziel ist es, in Zukunft vor allem wissenschaftliche Befunde dem deutschen Publikum zur Verfügung zu stellen. Gerade bei zahlenlastigen bzw. statistischen Berichten ist die Fähigkeit zu einem kritischen Umgang mit quantitativen Daten notwendig.

Fast wöchentlich erscheint eine Reportage zum Thema Menschenhandel oder eine neue Studie zum Thema Menschenhandel. Viel häufiger erscheinen Beiträge zu verwandten Themen, vor allem Sexarbeit und Migration, die oft auch für einen breiteren Blick auf Menschenhandel und Formen der Ausbeutung interessant sind.

Viel zu selten wird über Arbeitsbedingungen in globalen Zulieferketten (z.B. hier) berichtet und geschrieben – ein Thema, das mehr Aufmerksamkeit erhalten soll. Auch historische Themen, insbesondere zur Geschichte der Sklaverei und der Abschaffung der Sklaverei, sollen häufiger thematisiert werden.

Die besten und interessantesten Beiträge sind meist auf Englisch, und oft handelt es sich um lange Texte, die sowohl Zeit als auch Lust der Leser_innen weit übersteigen. Die deutschsprachige Presse berichtet ebenfalls eher selten über Berichte, die keine „skandalösen“ Zahlen veröffentlichen.

Das soll sich nun ändern und deshalb werden neue Mitstreiter*innen gesucht.

***

Es werden also vor allem (aber nicht nur) Wissenschaftler*innen, Studierende, Journalist*innen und wissenschaftlich interessierte Menschen gesucht, die

– ein paar Mal im Jahr ein paar Stunden Zeit in das Lesen und Verfassen eines/mehrerer Texte investieren (Wissenschaftler*innen, die einen eigenen Schwerpunkt in diesem Bereich haben, können gerne über die eigenen Projekte berichten und schreiben)

und/oder

– aktiv als Redaktionsmitglied an der Gestaltung der Webseite und am Ausbau der Webseite mitwirken.

Auch Lektor*innen sowie Menschen, die gerne mal einen Text korrekturlesen sind willkommen.

Voraussetzung ist die Selbstbeschreibung dieser Seite unter „Über uns“ sowie die Einhaltung wissenschaftlicher Standards insbesondere bei der Wahl von Begriffen und Begrifflichkeiten. Eine Vermischung von Menschenhandel und Prostitution ist beispielsweise unwissenschaftlich und auch strafrechtlich falsch. Diskriminieren Pauschalurteile über Menschen aber insbesondere über Prostituierte, Roma-Frauen oder Migrant*innen werden auf dieser Seite nicht veröffentlicht.

Mehr Informationen finden Sie auch unter „Mitmachen“ inkl. weiterer Mitmach-Optionen.

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Bei Interesse schicken Sie uns eine Nachricht über unser „Kontaktformular“ bis zum 10. Februar 2014.

Nennen Sie uns:

– Ihren (fachlichen) Hintergrund

– Ihr thematisches Interesse und eventuell einen konkreten Textvorschlag oder Bericht, über den Sie schreiben möchten

– Ihre zeitliche Verfügbarkeit (idealerweise 5-6 Stunden pro Text zwei Mal im Jahr oder öfter)

– Ihre Motivation und ihre Einstellung zur bisherigen Arbeit von „menschenhandel heute“

– Weitere Fragen

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Beispieltexte: 

Skandal im Sperrbezirk 

Menschenhandel: Die Spitze der Eisscholle

Menschenhandel und das Problem der Nachfrage

Chain Gangs und Prison Farms: Systematische Ausbeutung der Arbeitskraft von Ex-Sklaven in Südstaatengefängnissen

Siehe auch das Bretterblog

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Bitte leiten Sie diese Ausschreibung weiter oder hängen Sie sie an schwarzen Brettern an der Uni oder anderswo auf. Vielen Dank! 

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