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Zum medialen Umgang mit dem Thema Menschenhandel im Jahr 2013 – ein kritischer Zwischenruf

05/09/2013

Autorin:  Dorothea  Czarnecki,  KOK  e.V.

Mitarbeit:  Jennifer  Pross

Der bundesweite Koordinierungskreis gegen Frauenhandel und Gewalt an Frauen im Migrationsprozess – KOK e.V. setzt sich für Betroffene von Menschenhandel und für gewaltbetroffene Migrantinnen ein. Der KOK e.V. bildet nicht nur bundes‐, sondern auch europaweit die einzige Koordinierungsstelle mit diesem Fokus und vernetzt erfolgreich alle in diesem Bereich tätigen deutschen NGOs.

1987 von Fachberatungsstellen gegründet, die Betroffene von Menschenhandel unter‐stützen, und 1999 als Verein eingetragen, vereint der KOK e.V. heute 37 Mitgliedsorganisationen unter seinem Dach. Im KOK sind dabei neben den in Deutschland arbeitenden spezialisierten Fachberatungsstellen für Betroffene von Menschenhandel auch andere Organisationen, die sich mit diesem Themenbereich auseinandersetzen, vertreten. Dies sind u.a. Frauenberatungsstellen, Migrantinnen‐Projekte, Frauenhäuser, Prostituiertenberatungsstellen und Wohlfahrtsverbände. Gemeinsames Ziel ist es, für wirksame Verbesserungen der bestehenden Verhältnisse im Bereich von Menschenrechtsverletzungen einzutreten, wie zum Beispiel für einen würdigen Umgang mit den Betroffenen.

Hochs und Tiefs des medialen Interesses

Inwieweit Personen, die dem Menschenhandel zum Opfer gefallen sind, von der Gesellschaft und den Behörden Respekt und Achtung entgegengebracht wird, hängt nicht unerheblich davon ab, wie Presse und Medien über das Thema berichten. Menschenhandel und Ausbeutung stellten lange Zeit keine Themen dar, die bei der Presse auf großes Interesse stießen. Noch 2009 bemerkte Hestermann, Menschenhandel geschehe im Schatten medialer Aufmerksamkeit (1). Lediglich Großereignisse wie die Fußballweltmeisterschaft 2006 holten das Thema kurzzeitig ans Tageslicht. Doch nach einer medial inszenierten Drohkulisse (2), die vorwiegend auf die Gefährdung der inneren Sicherheit Deutschlands durch irreguläre Migration abzielte, verschwand der Menschenhandel größtenteils wieder aus der Presse. Was blieb, sind die medial vermittelten und gesellschaftlich verbreiteten Opferbilder von „Zwangsprostituierten“, gegen die sich der KOK e.V. alsFachverband an dieser Stelle kritisch äußern möchte.

Besonders in den letzten Monaten mangelte es dem Thema Menschenhandel jedoch nicht an Aufmerksamkeit, wie eine Medienanalyse des Unternehmens Mediatenor aus dem Jahr 2013 bestätigt. Für den untersuchten Zeitraum von Januar 2012 bis 2013 stellte sie nicht nur fest, dass weltweit die Häufigkeit von Berichterstattungen zum Thema Menschenhandel gestiegen sei, sondern auch, dass in Deutschland – neben China und Kanada – am häufigsten über diese Problematik berichtet werde, sowohl in den Printmedien als auch im Hörfunk und besonders im Fernsehen (3).

Und tatsächlich: Allen voran die ARD hat allein in den letzten neun Monaten acht Fernsehsendungen gezeigt, die teils explizit, teils indirekt auf das Thema Menschenhandel eingehen. Beginnend mit der Ausstrahlung der „Tatort“‐Doppelfolge im Dezember 2012, die unter dem Titel „Das Wegwerfmädchen“ (Teil 1) und „Das goldene Band“ (Teil 2) versuchten, Menschenhandel u.a. mit Minderjährigen zur sexuellen Ausbeutung zu thematisieren, wurde eine hitzige mediale und gesellschaftliche Debatte angestoßen. Den KOK e.V. erreichten in der Folge zahlreiche Presseanfragen, die neben der Suche nach Hintergrundinformationen und GesprächspartnerInnen in der Regel darauf abzielten, aussagebereite Betroffene von Menschenhandel für ein Interview ausfindig zu machen. Der Anstieg des medialen Interesses war somit nicht nur subjektiv spürbar, sondern ließ sich deutlich an der alltäglichen Arbeit des KOK e.V. ablesen. Aus diesem Grund hat der KOK beschlossen, sich intensiver mit dem medialen Umgang mit dem Thema Menschenhandel zu beschäftigen. Ziel ist es auch, die Diskussion umzukehren, um gemeinsam zu prüfen, wie zukünftig mit dem Thema professionell und seriös umgegangen werden kann.

Eurostat‐Bericht der EU‐Kommission

Einen erneuten Anstieg erfuhr die mediale Berichterstattung im Zeitraum April bis Juni 2013. Gleichzeitig stiegen erneut die Anfragen sowohl an den KOK als auch an die spezialisierten Fachberatungsstellen an. Dies ist vor allem auf eine Studie der EU‐Kommission zurückzuführen, welche erstmals Statistiken zum Thema vorstellte und von einer Zunahme des Menschenhandels in Europa sprach (4). Obwohl in Deutschland in den letzten Jahren laut Statistik des Bundeskriminalamtes (5) (Bundeslagebild Menschenhandel) kein Anstieg der Opferzahlen zu verzeichnen ist, übergingen die meisten Berichterstattungen diese Tatsache und übertrugen generalisierte Schlussfolgerungen auch auf die Bundesepublik (6). Gleichzeitig wurde suggeriert, die Prostitution allgemein hätte in Deutschland zugenommen, was eine implizite Verbindung zwischen Prostitution und Menschenhandel herstellte. Abgesehen von der Tatsache, dass weder für Deutschland (7) noch europaweit zuverlässige Zahlen darüber existieren, wie viele Personen in der Prostitution tätig sind, war nicht generell das Thema Prostitution Gegenstand des Eurostat‐Berichts, sondern Menschenhandel in all seinen Ausprägungen.

EU‐Richtlinie zur Bekämpfung des Menschenhandels

Zum anderen griffen die Medien die von der Bundesregierung im April 2013 verpasste Umsetzung der Richtlinie 2011/36/EU der Europäischen Kommission zur Bekämpfung des Menschenhandels auf und übten einhellige Kritik an den Versäumnissen der Politik. Obwohl die Richtlinie 2011/36/EU keinerlei unmittelbare Vorschriften bezüglich einer Regulierung von Prostitutionsstätten oder anderweitigen prostitutionsrelevanten Bereichen enthält, häuften sich in den darauf folgenden Wochen und Monaten Presseberichte, die das 2002 in Kraft getretene Prostitutionsgesetz (ProstG) diskutierten und dabei insbesondere der Frage nachgingen, inwieweit dieses zu einem Anstieg des Menschenhandels in Deutschland geführt habe (8). Die Diskussion über die versäumte Umsetzung der EU‐Richtlinie ging damit wie selbstverständlich über in eine Debatte über die Legalisierung von Prostitution und suggerierte damit einen kausalen Zusammenhang von Prostitution und Menschenhandel, welcher einer differenzierten und ernst gemeinten Diskussion zu beiden Themenbereiche im Wege steht.

Der im Juni 2013 kurzfristig vorgelegte Gesetzentwurf der Bundesregierung (Drs. 17/13706), der neben der Richtlinienumsetzung auch einen Artikel zur Überwachung von Prostitutionsstätten enthält, verstärkte diese Argumentationslinie, da er beide Themenbereiche gemeinsam behandelt. Die Prüfung einer Regulierung bzw. einer Erlaubnispflicht von Prostitutionsstätten kann sicherlich eine wesentliche Maßnahme darstellen, um in der Prostitution tätige Personen besser vor Gewalt zu schützen. Über diesen Überlegungen wurden allerdings die von der EU‐Richtlinie geforderten Verbesserungen des Opferschutzes und der Rechte der Betroffenen von Menschenhandel nicht weiter thematisiert.

Das perfekte Opfer: Vermischung von Migration, Prostitution und Menschenhandel

Bei Presse und Medien scheint die beliebteste Art, vor allem junge, südosteuropäische und nigerianische Frauen oder Mädchen als Betroffene des Menschenhandels zu zeigen, die der „verschleppten Zwangsprostituierten“ zu sein (9). Sie bedienen sich dabei zwei geläufiger Stereotypen:

  1. Alle Migrantinnen sind zum Zweck der erzwungenen Prostitution in Deutschland.
  2. Alle ausländischen Prostituieren sind Menschenhandelsopfer.

Deutlich ist an dieser Stelle hervorzuheben, dass es zwar Arbeitsmigration in die Prostitution gibt, Prostitution jedoch keine zwangsläufige Folge von weiblicher Migration ist. Zwischen Migration in die Prostitution und Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung muss unter‐schieden werden. Die Ausübung der Prostitution mit Menschenhandel gleichzusetzen würde bedeuten, unzulässigerweise die Beteiligten pauschal zu Opfern zu deklarieren. Medien kreieren gerne das Klischee junger ausländischer Frauen, die zu ‚schwach und naiv‘ waren, das Verbrechen des Menschenhandels im Vorfeld zu erkennen, und lassen dabei außer Acht, dass Arbeitsmigration oft ein Ergebnis komplexer Entscheidungen darstellt. Die Übergänge zwischen einer vermeintlich einvernehmlichen Migration und zunehmend von Täuschung, Zwang und Ausbeutung geprägten Arbeitsbedingungen können dabei fließend sein.

Zudem vernachlässigt eine solch stereotype Darstellung zum einen, dass der Straftatbestand Menschenhandel keinen Grenzübertritt erfordert und es dementsprechend auch Menschen‐handelsbetroffene mit deutscher Staatsangehörigkeit gibt (10). Zum anderen lässt sie Männer, Trans*Menschen und Minderjährige unberücksichtigt. Auch selbstbewusste oder ältere Frauen und Personen mit einem hohen Bildungshintergrund, die durchaus ebenso von Menschenhandel betroffen sind, passen nicht in die gängige mediale Darstellung des ‚Opfers‘.

Problematik gesicherter Betroffenenzahlen

Medien verwenden gerne unhaltbare Zahlen oder Schätzungen, um einen ‚drastischen Anstieg‘ des Menschenhandels zu verdeutlichen (11). Natürlich ist es wichtig, die Aufmerksamkeit von Öffentlichkeit, Politik und damit auch GeldgeberInnen auf brisante Probleme wie den Menschenhandel zu lenken und zu sensibilisieren. Doch je größer das auch nur vermutete Ausmaß der Problematik, desto bedenkenloser wird es von Presse, Medien und auch in akademischen Kontexten verbreitet. Viele lassen sich dazu hinreißen, sich immer auf die höchsten gefundenen Zahlen zu beziehen, ungeachtet der Qualität und Stichhaltigkeit der Quelle.

Andererseits besteht das Risiko, dass fehlende Daten zum Ausmaß des Menschenhandels zu einer Relativierung des Problems führen können. Die Hintergründe, weshalb nur niedrige verlässliche Zahlen existieren, werden hingegen nur selten diskutiert: So hält z.B. die Furcht vor einem Stigma und letztlich nur geringe Unterstützungsmöglichkeiten, die oft in Abschiebung münden, die Betroffenen in Deutschland davon ab, sich Hilfe zu suchen. Die Koppelung vieler gesetzlicher Regelungen an eine Aussage des ‚Opfers‘ verhindert, mehr Betroffene des Menschenhandels zu identifizieren und damit verlässliche Aussagen über das Ausmaß der Problematik treffen zu können.

Hält man sich jedoch die Tatsache vor Augen, dass hinter jeder Zahl eine reale Person in Not steht, wird deutlich, dass die Notwendigkeit zum Handeln sich nicht allein aus der Höhe der (konstruierten) Betroffenenzahlen ergibt, sondern bereits in Einzelfällen gegeben ist. Verlässliche Statistiken sind wichtig, werden allerdings in einem so hochkriminellen Deliktbereich wie dem Menschenhandel immer eine Herausforderung darstellen.

Stereotype vs. die Verantwortung der Medien

Worte und Bilder transportieren Botschaften und vermitteln bestimmte Vorstellungen, die gesellschaftlich anerkannt und weitergetragen werden. Die Medien haben einen großen Einfluss darauf, wie Betroffene von Menschenhandel in der Gesellschaft wahrgenommen werden. Sie können zur Bekämpfung des Problems sowie zum Schutz der Betroffenen bei‐tragen und Einfluss darauf nehmen, wie die Betroffenen nach der Straftat von der Gesellschaft gesehen werden und in diese zurückfinden können. Andererseits festigen stereotype Abbildungen und Beschreibungen (Frauen als naive, hilflose Opfer (12); Männer als brutale und skrupellose Täter (13) nicht nur ein reduziertes und oft falsches Bild der realen Gegebenheiten, sondern reproduzieren dieses auch. Die meist vereinfachte Darstellung der Situationen wird den Lebensrealitäten der Betroffenen nicht gerecht und verhindert eineIdentifizierung von Menschenhandelsbetroffenen. Medien reduzieren Betroffene zu passiven Opfern, ihre darüber hinausreichenden Bedürfnisse und Rechte werden kaum zur Sprache gebracht (14). Statt den Opferschutz in den Mittelpunkt zu rücken, liegt der Fokus der häufig voyeuristisch aufgearbeiteten Berichterstattungen (15) auf der Straftat und ihrer Verfolgung. Oft unabhängig der thematischen Ausrichtung, dienen sexualisierte Darstellungen von Frauen und Minderjährigen als „eye catcher“ zur Illustration der Beiträge (16). Die gesellschaftlichen Bedingungen zur Ermöglichung von Menschenhandel und Ausbeutung werden hingegen kaum problematisiert.

Forderungen und Empfehlungen für eine journalistisch‐ethische Berichterstattung

Je renommierter das Pressemedium ist, desto mehr Vertrauen genießt es in der Bevölkerung. Die meisten Menschen informieren sich nicht über den Bericht hinausgehend, so dass Medien unmittelbar zur Meinungsbildung beitragen. Diesen Informations‐ und Aufklärungsauftrag sollten alle Journalist_innen, die gemäß dem Pressekodex des Deutschen Presserates arbeiten, ernst nehmen.

Bezogen auf eine journalistische Arbeit zum Thema Menschenhandel, die v.a. die Würde der Betroffenen respektiert, erachtet der KOK e.V. besonders folgende Aspekte als relevant an:

  • Eine unaufgeregte Berichterstattung, die Hysterie und die Konstruktion von Bedrohungsszenarien vermeidet und Migration nicht kriminalisiert
  • Vermeidung von Klischees
  • Eine fundierte Recherche (17); dies beinhaltet u.a. auszuhalten, dass keine genauen Zahlen von Betroffenen des Menschenhandels genannt werden können und dass die Lebensgeschichten der Betroffnen meist eine hohe Komplexität aufweisen
  • Die Vermeidung suggestiver Anfragen: Fachorganisationen wie der KOK e.V. werden wiederholt von Journalist_innen angefragt, die lediglich eine Bestätigung ihrer vor‐gegebenen Thesen möchten, statt auf die Expertise der Fachleute zu vertrauen
  • Darstellung eines ganzheitlichen Bildes, beispielsweise mit Fokus auf die Situation der Betroffenen nach der Straftat und auf die Probleme in der Beratungsarbeit (18)
  • Eine differenzierte Debatte zum Thema Prostitution, sprich, keine Gleichsetzung mit sexueller Ausbeutung und Menschenhandel (19)
  • Eine differenzierte Bildsprache, die Betroffene als starke, handelnde Subjekte dar‐stellt, die ihr Leben selbst gestalten; Vermeidung sexualisierter Darstellungen
  • Schutz der Rechte und der Identität der Betroffenen; der Deutsche Presserat hat in diesem Sinne im März 2013 den Artikel 9 „Schutz der Persönlichkeit“ des Pressekodex novelliert, der besonders den Schutz von Opfern von Straftaten und von Minderjährigen in den Mittelpunkt rückt (20)
  • Die bedeutende Rolle der Medien auch bei der Bekämpfung von sexualisierter und struktureller Gewalt v.a. gegenüber Frauen und Mädchen wird zunehmend auch in internationalen Instrumenten wahrgenommen. So spricht das Abschlussdokument der 57. UN‐Frauenrechtskommission davon,

„die wichtige Rolle anzuerkennen, die die Medien dabei wahrnehmen können, Rollenklischees zu beseitigen, wie sie insbesondere auch in der Werbung immer wieder verbreitetet werden, und eine nichtdiskriminierende und geschlechtersensible Berichterstattung zu fördern, insbesondere indem sie gegebenenfalls die Identität von Opfern und Überlebenden vertraulich halten, sowie den Medien nahezulegen, […] das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Frage der Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu schärfen, […] um eine ausgewogene Darstellung von Frauen, abseits von Klischees, im Hinblick auf die Beseitigung der Diskriminierung und Ausbeutung von Frauen und Mädchen zu fördern, sie nicht als minderwertige Menschen darzustellen und als Sexualobjekte und Ware auszubeuten und Frauen und Mädchen stattdessen als kreative Menschen, wichtige Akteurinnen und Trägerinnen und Nutznießerinnen des Entwicklungsprozesses zu zeigen“.

(UN‐Frauenrechtskommission: Agreed conclusions, B) Strukturelle und tiefere Ursachen und Risikofaktoren beheben, um Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu verhüten, Absatz vw)

Mit Hinblick auf das Thema Menschenhandel ist eine neue Debattenkultur notwendig, die versucht, möglichst alle Standpunkte einzubeziehen und eine versachlichte Diskussion zu führen. Der KOK e.V. appelliert an alle Journalist_innen, sich diesen ethischen Standards zu verpflichten, und ist gerne bereit, eine verantwortungsvolle Berichterstattung fachlich zu unterstützen.

Ursprünglich veröffentlicht von KOK  e.V.,  Berlin

21.08.2013

Verweise.

1  Hestermann,  T  (2009):  Das  Ideale  Opfer:  jung,  weiblich,  deutsch.  Wie  das  Fernsehen  Gewaltkriminalität  darstellt  und  warum  es  kaum  über  Menschenhandel  berichtet.  In:  Politische  Studien  Nr.  427,  Sept/Okt  2009,  Jahrgang  60,  Hrsg.  Hanns  Seidel  Stiftung,  S.  47‐53.

2  Vgl.  Handelsblatt,  10.11.2005

3  Vgl.  http://investigativ.welt.de/2013/04/08/menschenhandel‐wird‐schlusselthema‐im‐fernsehen/  [01.08.2013]

4  Vgl.  http://ec.europa.eu/anti‐trafficking/entity.action?path=EU+Policy%2FReport_DGHome_Eurostat  [14.08.2013]

5 Vgl.  www.bka.de  [14.08.2013]

6  Vgl.  Beitrag  „Verkaufte  Kinderseelen  –  Zwangsprostitution  in  unserer  Nachbarschaft“,  ARD,  22.07.2013

7  Vgl.  Bundestags‐Drucksache  17/14467,  S.2

8  vgl.  Spiegel,  27.05.2013;  Dokumentation  „Sex  ‐ Made  in  Germany“,  ARD,  10.06.2013;  Süddeutsche  Zeitung,  10.06.2013

9  Vgl.  „Tatort“‐Doppelfolge,  09./16.12.2012;  Süddeutsche  Zeitung,  23.12.2012;  BILD,  07.03.2013;  Spiegel,  27.05.2013

10  Vgl.  Bundeskriminalamt:  Bundeslagebild  Menschenhandel  2011

11  Vgl.  BILD,  14.04.2013;  Spiegel,  27.05.2013

12  Vgl.  BILD,  07.03.2013;  Spiegel,  27.05.2013

13  Vgl.  Süddeutsche  Zeitung,  27.12.2012;  BILD,  30.05.2013

14  Vgl.  Spiegel,  27.05.2013;  BILD,  30.05.2013

15  Vgl.  Süddeutsche  Zeitung,  23.12.2012;  BILD,  07.03.2013

16  Vgl.  Das  Wochenblatt,  01.08.2013:  http://mobil.wochenblatt.de/nachrichten/traunstein/regionales/art39,192399  [14.08.2013]

17  Ein  positives  Beispiel  ist  die  Die  ARD‐Reportage  „Ware  Frau  –  Als  Zwangsprostituierte  in  Deutschland“?,  ausgestrahlt  am  25.03.2013

18  Die  Süddeutsche  Zeitung  bietet  mit  ihren  Artikel  vom  27.12.2012  und  25.01.2013  positive  Beispiele  hierfür

19  Positive  Beispiele:  Süddeutsche  Zeitung,  18.04.2013;  taz,  25.11.2012;  taz,  31.05.2013

20  Vgl.  http://www.presserat.info/inhalt/der‐pressekodex/einfuehrung.html  [14.08.2013]

One Comment
  1. 08/09/2013 11:20

    Gewaltbetroffene Migrantinnen im Prostituiertenmileu sind definitionsgemäß als Arbeitnehmerinnen gem. § 2 Ziff. 1 ArbSchG zu bezeichnen und genießen so den Schutz nach dem Arbeitsschutzgesetz bzw. nach der Rl. 89/391/EWG insbesondere durch die für den Arbeitsschutz zuständigen Überwachungsbehörden der Länder. – Die Ausgabe von Gewerbescheinen durch das Gewerbeamt ist rechtswidrig, da eine Scheinselbstständigkeit vorgetäuscht wird. – Hilfsweise gilt der Status als „wirtschaftlich unselbständig“ i.S.d. § 2 Ziff. 3 i.V.m. § 5 (1) S. 2 ArbGG. – Also regelmäßig Beschwerden an die Gewerbeaufsicht !

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